Testament, Pflichtteil oder Erbengemeinschaft? Wir gestalten Ihren Nachlass vorausschauend und setzen Ihre Ansprüche als Erbe konsequent durch.
Erbausschlagung: 6 Wochen ab Kenntnis des Erbfalls — bei überschuldetem Nachlass unbedingt prüfen, sonst haften Sie für die Nachlassschulden.
Pflichtteil: 3 Jahre Verjährungsfrist ab Kenntnis von Erbfall und Enterbung.
Im Erbfall treffen Trauer und rechtliche Fragen aufeinander — oft unter Verwandten. Wer enterbt wurde, hat häufig dennoch Anspruch auf den Pflichtteil. Wer erbt, muss sich mit Fristen, Erbengemeinschaft und Nachlassverbindlichkeiten auseinandersetzen.
Wir beraten vorausschauend bei der Gestaltung von Testament und Vorsorgevollmacht und vertreten Sie konsequent bei der Durchsetzung oder Abwehr von Pflichtteils- und Erbansprüchen.
Isabella MensahRechtsanwältin in Anstellung Kosten: Die Kosten richten sich nach dem Nachlass- bzw. Gegenstandswert gemäß RVG. Für die Testamentsgestaltung vereinbaren wir meist ein transparentes Pauschalhonorar. Im Erstgespräch nennen wir die Kosten konkret.
Erbrechtsanfrage stellenWir klären Ihre Rolle — Erbe, Pflichtteilsberechtigter oder Erblasser.
Ausschlagung (6 Wochen) und Pflichtteil (3 Jahre) sind fristgebunden.
Wir setzen Ansprüche durch oder gestalten Ihren Nachlass rechtssicher.
Außergerichtlich oder vor dem Nachlass- bzw. Landgericht.
Enterbt und trotzdem anspruchsberechtigt: Wer einen Pflichtteil bekommt, wie hoch er ist und wie Sie ihn samt Auskunft durchsetzen.
ErbrechtHandschriftlich oder notariell? Wie Sie ein wirksames Testament aufsetzen, typische Fehler vermeiden und Streit unter den Erben verhindern.
ErbrechtMehrere Erben, ein Nachlass — und oft Streit. Wie eine Erbengemeinschaft funktioniert, wie sie auseinandergesetzt wird und was bei Immobilien gilt.
ErbrechtOhne Testament bestimmt das Gesetz die Erben. Wie die Erbordnungen funktionieren, wie viel der Ehegatte erbt und warum das Ergebnis oft nicht dem entspricht, was der Verstorbene gewollt hätte.
ErbrechtDas beliebteste Ehegattentestament hat Tücken: Bindungswirkung, verschenkte Steuerfreibeträge und Pflichtteilsrisiken. Wie das Berliner Testament funktioniert und wann sich Alternativen lohnen.
ErbrechtEin Erbe bedeutet nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden. Wann eine Ausschlagung sinnvoll ist, welche 6-Wochen-Frist gilt und wie Sie formgerecht vorgehen.
ErbrechtBanken und Grundbuchämter verlangen oft einen Erbschein. Wozu er dient, wie Sie ihn beantragen, was er kostet — und wann ein notarielles Testament ihn ersetzt.
ErbrechtWie viel Erbschaftsteuer anfällt, hängt von Verwandtschaftsgrad und Wert ab. Freibeträge, Steuerklassen, Bewertung und legale Gestaltungswege im Überblick.
ErbrechtAnders als ein Testament bindet der Erbvertrag den Erblasser. Wann sich ein Erbvertrag lohnt, was er regeln kann und wie er sich wieder aufheben oder anfechten lässt.
ErbrechtErben haften grundsätzlich auch mit dem eigenen Vermögen für die Schulden des Erblassers. Wie Sie diese Haftung wirksam auf den Nachlass beschränken.
ErbrechtVermögen schon zu Lebzeiten übertragen spart Steuern und regelt die Nachfolge frühzeitig. Welche Freibeträge gelten, wie der Pflichtteil betroffen ist und wie Sie sich absichern.
ErbrechtEin Testamentsvollstrecker setzt den letzten Willen durch — und kann Streit unter Erben verhindern. Welche Aufgaben und Grenzen er hat, wie er ernannt wird und was er kostet.
ErbrechtDie Übergabe eines Unternehmens ist juristisch anspruchsvoll. Wie Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Erbschaftsteuer zusammenspielen — und wie der Verschonungsabschlag bis zu 100 % Steuer spart.
ErbrechtMit einem Vermächtnis lassen sich einzelne Gegenstände zuwenden, ohne jemanden zum Erben zu machen. Welche Arten es gibt, welcher Anspruch entsteht und wie er durchgesetzt wird.
ErbrechtWohnsitz im Ausland, Auslandsimmobilie oder ausländische Staatsangehörigkeit: Welches Erbrecht dann gilt, wie die EU-Erbrechtsverordnung anknüpft und wie Sie selbst Ihr Heimatrecht wählen.
Wichtige Urteile verständlich erklärt.
Ein Enkel wollte sein Erbe retten, weil eine niederländische Notaranwärterin das spätere Testament seines Großvaters in Deutschland beurkundet hatte — formal ein Verstoß gegen niederländisches Notarrecht. Der BGH half ihm trotzdem nicht.
BFH · ErbschaftsteuerWer eine geerbte Immobilie für zu hoch bewertet hält, kann sich nicht einfach auf eigene Preisvorstellungen berufen. Der BFH stärkt die Vergleichspreise der amtlichen Gutachterausschüsse.
BGH · ErbengemeinschaftEin Erblasser besaß nur einen Miteigentumsanteil an einem Grundstück — trotzdem konnte ein einzelner Miterbe die Versteigerung des kompletten Grundstücks erzwingen. Der BGH erklärt, warum.
Schildern Sie uns Ihren Fall diskret und vertraulich — in etwa 8 Minuten. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 2 Werktagen. Bei drohenden Fristen: 0421 · 610 322 81
Mit * markierte Felder sind Pflichtangaben. Alles andere ist freiwillig.
Sie finden Ihre Frage nicht? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns — wir antworten in der Regel innerhalb von 2 Werktagen, kostenfrei und unverbindlich.
Eigene Frage stellenSehr wahrscheinlich ja. Nahe Angehörige (Kinder, Ehegatte, teils Eltern) haben auch bei Enterbung Anspruch auf den Pflichtteil — die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, ausgezahlt in Geld. Dazu gehört ein Auskunftsanspruch über den Nachlasswert.
Der Pflichtteilsanspruch verjährt in drei Jahren ab Kenntnis von Erbfall und Enterbung, spätestens nach 30 Jahren. Handeln Sie rechtzeitig, um den Anspruch nicht zu verlieren.
Wenn der Nachlass überschuldet ist, kann eine Ausschlagung sinnvoll sein. Dafür haben Sie nur sechs Wochen ab Kenntnis. Wir prüfen den Nachlass und beraten Sie zur richtigen Entscheidung.
Nicht zwingend — ein handschriftliches Testament ist gültig, wenn es vollständig eigenhändig geschrieben und unterschrieben ist. Bei größerem Vermögen, Immobilien oder Unternehmen ist eine anwaltliche Gestaltung dennoch sehr zu empfehlen.
Diese Unterlagen helfen uns, Ihren Fall im Erstgespräch schnell und konkret einzuschätzen. Haben Sie nicht alles zur Hand? Kein Problem — kommen Sie mit dem, was Sie haben.
Termine sind ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung möglich — an allen drei Standorten.
Vorausschauend gestalten oder konsequent durchsetzen — ehrlich, diskret und auf Ihre Interessen zugeschnitten.
Vertraulich & unverbindlich · Datenschutz